nördlich der Alpen und Pyrenäen bis über den Balkan zum Kaspischen und Schwarzen Meer
Familie:
Abramis
Unterarten:
Aussehen:
Brachsen sind seitlich sehr stark abgeflacht und hochrückig, das stumpfe Maul ist leicht unterständig, die Augen verhältnismäßig klein. Auffällig ist die grünlich glänzende, schwarze bis bleigraue oder bleiblaue Färbung auf dem Rücken, der die Fische den Namen Blei verdanken. Die Seiten glänzen metallisch, der Bauch ist weißlich mit Perlmuttglanz. Bei älteren Brachsen kommt ein lichter Bronze- oder goldgrüner Ton durch. Maximal 85 cm und 7 kg schwer
Fleisch:
weiß, schmackhaft
Gräten:
sehr grätenreich, Y-Gräten
Nährwerte / 100 g:
120 kcal / 504 kj
16,6 g Eiweiß
5,53 g Fett
Handel und Zubereitung:
ganzer Fisch, entweder selbst geangelt oder vom Angler abgekauft.
sehr selten im Handel
eignet sich zum Einlegen, Grillen, Kochen etc.
Bedrohung:
gering, vermehrt sich sehr gut
Für Angler:
einer der typischen Angelfische, ist allerding scheu und vorsichtig. Als Köder eignen sich Mais, Maden, Caster, Würmer, Brot und Nudeln
Bevorzugt schattige Plätze. Große Exemplare lassen sich am besten Nachts fangen.
Besonderheiten:
Weißfisch, der leider zu wenig nachgefragt wird. Dieser Fisch ist in keinster Weise gefährdet.