Flunder

Flunder (c) Lycaon Wikimedia

Flunder (c) Lycaon Wikimedia

lateinischer Name: Pleunorectes flesus / Platichthys flesus
Weitere Namen: Ras / Butt /Struffbutt / Graubutt / Sandbutt
internationale Namen: GB: Flounder
F: Flet
E: Platija
NL: Bot
Vorkommen: Salzwasser, Brackwasser und sogar manchmal Süßwasser
Fanggebiet: Nordost - Atlantik, Nordsee, Ostsee, Schwarzes Meer und Mittelmeer
Familie: Pleuronectidae
Unterarten:
Aussehen: hat einen ovalen, asymmetrischen, seitlich stark abgeflachten Körper. Bei den meisten Flundern liegen die Augen auf der rechten Körperseite: die Flunder ist also ein zumeist rechtsäugiger Plattfisch. Allerdings nimmt der Anteil linksäugiger Exemplare vom Asowschen Meer über das Mittelmeer und die Nordsee/Ostsee bis hin zur Barentssee von 2 über 20 bis hin zu 50 % zu. Das relativ kleine Maul reicht nicht bis unter das Auge. Die Grundfärbung ist bräunlich bis graubraun. Die Unterseite ist weiß. Die Flunder hat einen Afterdorn.
Maximal 50 cm groß mit 4 kg Gewicht
Fleisch: fest und weiß
Gräten: viele Gräten
Nährwerte / 100g: 72 kcal
16,5 g Eiweiß
0,7 g Fett
Handel und Zubereitung: frisch - ganz oder oft als Filets
geräucherte Filets
eignet sich zum Braten, Grillen und Räuchern
Bedrohung:
Für Angler: gut möglich, nachts mit einem Wattwurm oder Muscheln oder kleinen Fischchen. Als gute Angelplätze eignen sich Brücken, Kaimauern oder Hafenmohlen. Bunte Perlen und kleine Spinnerblätter über den Haken üben für die Flunder einen zusätzlichen Reiz aus.
Besonderheiten: Am Anfang ihres Lebens sehen junge Plattfische genauso aus wie andere Fische auch. Erst später wandert das linke Auge auf die rechte Körperhälfte bzw. das rechte Auge auf die linke Körperhälfte, und die Fische beginnen, auf der Seite zu schwimmen.
Zusatzwissen:

Unser Lieblingsrezept: Flunderröllchen im Gemüsebett


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