Karpfen

Karpfen (c) Depeche in Pixelio

Karpfen (c) Depeche in Pixelio

lateinischer Name: Cyprinus carpio
Weitere Namen:
internationale Namen: GB: Carp
F: Carpel / Carpa
I: Carpa
E: Carpa
Vorkommen: Süßwasser, bis ins Brackwasser
Fanggebiet: Teiche, Seen, langsam fließende Flüsse
Familie: Cyprinidae
Unterarten: Wildkarpfen - Urform mit vollständigem Schuppenkleid
Schuppenkarpfen - hochrückiger als der Wildkarpfen, mit vollständigem Schuppenkleid
Zeilkarpfen - eine Reihe Schuppen entlang der Seitenlinie, ansonsten schuppenfrei
Spiegelkarpfen - Cyprinus carpio morpha noblis- verbreitete Zuchtform, nur wenige metallisch glänzende Schuppen
Lederkarpfen / Nacktkarpfen - keine oder nur ganz wenige Schuppen
Koi- Zierfisch aus Japan
Aussehen: ein massiger Fisch mit hohen Rücken und kräftigen muskulösen Körper. Am Maul hat er vier fleischige Bartfäden. Die lange Rückenflosse zieht sich weit über den Rücken.
durchschnittlich 35 cm mit 2 kg, es wurden auch Karpfen mit 38 kg gefangen
Fleisch: starker Eigengeschmack, teilweise abhängig vom Futter und ob der Fisch gewässert wurde.
Gräten: sehr viele Zwischenmuskelgräten, welche schlecht entfernt werden können
Nährwerte / 100 g : 115 kcal / 484 kj
18 g Eiweiß
4,8 g Fett
2 µg Jod
0,4 g Omega-3-Fettsäuren
Handel und Zubereitung: frisch - ganzer Fisch
eignet sich zum Kochen, Backen Braten
Bedrohung: Der Wildkarpfen ist stark bedroht, die anderen Karpfen sind Zuchtformen, welche in Teichwirtschaft gehalten werden und nicht bedroht sind. Innerhalb von 3 Jahren erreichen Sie Ihr Schlachtgewicht.
Für Angler: Ein sehr beliebter Angelfisch, der einiges an Können und Geschick erfordert. Meist werden die geangelten Tiere wieder freigelassen. Beliebte Köder sind Kartoffeln, Würmer, Brot und Mais, Teig, Frolic, Boilies
Besonderheiten: Der Fisch soll nach dem Fang unbedingt noch im klaren frischen Wasser ein paar Tage vor dem Schlachten gehalten werden, damit das Fleisch einen besseren Geschmack erhält, ansonsten kann der Karpfen leicht moseln.
Zusatzwissen: Beliebt ist der Sylvesterkarpfen und vor allem der Weihnachtskarpfen.
Karpfen werden überall auf der Welt gegessen.
Ein sehr schlauer Fisch, der als einziger den Ausgang aus einer Reuse findet.
Im Mittelalter war 1 kg Karpfenfleisch soviel wert wie 6 kg Rindfleisch
Weitere Info: es gibt eine Maschine, die in der Lage ist grätenfreie Karpfenfilets zu schneiden. Diese kommt oft in der Hauptsaison an Weihnachten und Silvester zum Einsatz
Die Teichwirtschaft gilt als eine sehr naturnahe Produktionsweise

Brauchtum zum Weihnachtkarpfen: www.brauchtumsjahr.de/

Karpfen angeln

Unser Lieblingsrezept: Weihnachtskarpfen


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