Schleie

Schleie (c) djordj in Flickr

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lateinischer Name: Tinca tinca
Weitere Namen: Schlei Schleihe Schuster
internationale Namen: GB: Tench
F: Tanche
NL: Zeelt
Vorkommen: Süßwasser auch in sauerstoffarmen Tümpeln
Fanggebiet: langsam strömende oder stehende Gewässer sowie Tümpel
Familie: Cyprinidae
Unterarten:
Aussehen: recht gedrungener Körper, aber schlanker als der Karpfen. Der Rücken ist grünlich bis bräunlich, die Seiten grüngolden und der Bauch ist weiß. Die Augen sind rot.
maximal 60 cm groß mit 6 kg Gewicht
Fleisch: sehr schmackhaft, zart und hell
Gräten: Zwischenmuskelgräten, welche schwer entfernt werden können
Nährwerte / 100g: 89 kcal / 373 kj
18,4 g Eiweiß
0,9 g Fett
Handel und Zubereitung: frisch - ganzer Fisch und Filets
gefroren - ganzer Fisch
geräuchert - ganzer Fisch
eignet sich zum Kochen, Braten, Backen
Bedrohung: stark bedroht, kann aber gezüchtet werden.
Für Angler: Sehr mistrauisch, als Köder eignen sich Rotwürmer, Mais, Maden, Mini-Boilies, Käse und Kartoffeln.
Besonderheiten: Die dicke Haut ist schleimig und mit kleinen Rundschuppen bedeckt. Diese Schleimhaut wirkt neuen Untersuchungen zufolge antibakteriell und pilzhemmend, sowohl für den Fisch selbst als auch für die Brut.
Zusatzwissen: Dieser Fisch wächst sehr langsam
wird manchmal auch als Zierfisch im Gartenteich gehalten
Übrigens: Schleien verfügen über Nerven wie Drahtseile! Will heißen: Im ungünstigsten Fall springt einem so ein Viech von gut einem Pfund beim Wenden schon mal aus der Pfanne – zumindest, wenn es erst wenige Stunden vor der Zubereitung geschlachtet wurde …
Haben die Fähigkeit in Kälte- oder Hitzestarre zu verfallen um eine sauerstoffarme Zeit zu überstehen.

Unser Lieblingsrezept: Schleie in Dill


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