Zander

Zander (c) Stahlkocher in Wikimedia

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lateinischer Name: Sander lucioperca / Stizostedion lucioperca / Lucioperca sandra
Weitere Namen: Sander / Schill / Hechtbarsch / Fogasch / Fogosch
internationale Namen: GB: Pike-perch
F: Sandre
I: Luccioperca
E: Lucioperca
Vorkommen: Süßwasser
Fanggebiet: Binnengewässer in Nord-, Ost und Mitteleuropa
Familie: Percidae
Unterarten:
Aussehen: Der Zander hat einen langgestreckten, spindelförmigen Körper. Die Rückenflosse ist, wie für Barschartige typisch, unterteilt in einen vorderen Teil mit Stachelstrahlen und einen völlig abgesetzten hinteren Teil mit Gliederstrahlen. Der Kopf ist zugespitzt, das Maul tief gespalten. Darin stehen ungleichmäßig die langen, spitzen Fangzähne neben kleinen Bürstenzähnen. Der vordere Rand des Kiemendeckels ist gezähnt. Der Körper trägt kleine Schuppen. Er ist auf dem Rücken grünlichgrau, gegen den Bauch hin silberweiß, oberseits streifig, braun gewölkt, auch dunkel gebändert, auf den Kopfseiten braun marmoriert und auf den Flossen schwärzlich gefleckt. Durchschnittlich 50 cm groß mit 3 kg Gewicht
Fleisch: weiß, zart und fest. Sehr aromatisch
Gräten: Filets sind grätenfrei
Nährwerte / 100 g: 90 kcal / 382 kj
19,2 g Eiweiß
0,7 g Fett
3 µg Jod
0,2 g Omega-3-Fettsäuren
Handel und Zubereitung: frisch - ganzer Fisch und Filets
gefroren - ganzer Fisch und Filets
eignet sich zum Pochieren, Braten und Dünsten
Bedrohung: keine, kann gut gezüchtet werden
Für Angler: Der Zander gilt als scheuer, vorsichtiger Fisch, der schwer zu überlisten ist. Besonders große Exemplare über 90 cm Länge und 7 kg Gewicht werden extrem selten gefangen. Der größte, offiziell gemessen und gewogene und in Deutschland mit der Angel gefangene Zander war 106 cm lang und 30 Pfund schwer und stammte aus der Donau. Als Köder kommen vor allem kleine Rotaugen, Rotfedern und Barsche in Frage. Weitere gute Köderfische sind Ukelei, Gründling und Kaulbarsch. Prinzipiell ist darauf zu achten, dass die Köderfische schlank sind. Hochrückige werden oft verschmäht. Als Kunstköder eignen sich Gummifische, Blinker, Wobbler und Twister. Auch Fliegenfischen mit Sinkschnur und Streamern kann erfolgreich sein. Besonders in der Nacht fangen schwarze Köder sehr gut, da sie zum Umfeld farblich den stärksten Kontrast bilden.Besonders erfolgversprechend sind Stellen, an denen sich viele kleine Fische aufhalten. In Seen sind dies die Scharkanten und Unterwasserberge. In Kanälen und flacheren Teichen sollte man den Zander am Ufer vor Schilf und Seerosenfeldern suchen.
Besonderheiten: Einer der besten Süßwasserfische
Zusatzwissen: Mittlerweile muss der Fischgrosshandel zur aussreichenden Versorgung des Frischfischbedarfs in Osteuropa zukaufen.

Unser Lieblingsrezept: Zander in Rieslingsauce


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