BOOKMARK setzen:
Egal welches Futter man füttert, es sollte abwechslungsreich und nicht zu viel sein. Das Futter soll nicht mehr als 5 cm unter die Wasseroberfläche sinken, ansonsten war es zu viel. Es wird nicht mehr gefressen und verdirbt die Wasserqualität.Lieber mehrmals am Tag füttern.
Bitte auch auf die Zusammensetzung achten, Pflanzenfresser brauchen Futter mit hohen Anteil an Pflanzen, Fleischfesser brauchen Futter mit viel Eiweiß.
Hier ein Überblick über die verschiedenen Futtertypen:
1. Flocken
Futterflocken sind für alle Fische geeignet. Nicht mit den Fingern verreiben.
2. Granulatkörner (Krümel)
Sie sind nahrhafter als Flocken. Am besten mit den Flocken abwechseln. Die Granulatkörner eignen sich besonders für Salmler, Barsche und Welse.
3. Futtersticks
Das sind Stäbchen aus gepressten Trockenfutter. Es eignet sich für größere Fische wie Barsche.
4. Futtertabletten
Sie sind vor allem für am Boden lebende Fische wie Welse ideal, weil sie rasch zu Boden sinken.
5. FD-Futter
Es besteht aus gefriergetrockneten Futtertieren und ist besonders für Lebendgebärende, Salmler und Barsche geeignet.
6. Frostfutter
Die sind tiefgefrorene Futtertiere für alle Fische. Sie sind als Würfel gefroren und man gibt sie einfach ins Wasser. Bei großen Fischen besser auftauen, da sie sich evt. an gefrorene Brocken verschlucken können und so Verdauungsbeschwerden bekommen.
7. Lebendfutter
Mückenlarven, Wasserflöche und andere Kleintiere können aus eigenen Regentonnen oder Gartenteichen herausgefangen werden. Aus öffentlichen Gewässern ist dies aus Naturschutzgründen verboten. Grundsätzlich gilt, alles was sich hüpfend bewegt ist geeignet.
8. Aufzuchtfutter für Jungtiere
Es ist reicher an Nährstoffen und Spurenelementen. Jungfische brauchen es, damit sie sich optimal entwickeln können.
Zusätzlich können Vitamine, Mineralien und Spurenelemente zugegeben werden, wenn z.B. Muttertiere anwesend sind.
Auf jeden Frostfutterwürfel oder jede Tablette einen Tropfen Vitamine aus dem Zoofachhandel geben. So werden sie besser aufgenommen.
Tipps zum Füttern:
Grundsätzlich nicht nach dem Hantieren im Aquarium füttern, da die Tiere noch zu gestreßt zum Fressen sind.
Den Filter nicht abstellen, da die Fische die Strömung gewöhnt sind.
Zuerst die Flocken gegen den größten Hunger füttern.
Frühestens 30 Minuten nach dem Lichtanschalten füttern.