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Durch die Nahrung nehmen Seefische oft Nematodenlarven auf. Diese befinden sich dann üblicherweise im Magen-Darmtrakt und in den Bauchlappen der Fische.
Sobald die Fische sorfältig ausgenommen werden und die Bauchlappen entfernt sind, sind die Nematoden üblicherweise auch entfernt. Die Filets von kleinen Seelachsen sind im Bauchlappenbereich besonders stark befallen. Der Verbraucher sollte daher beim Kauf darauf achten daß bei diesen Fischen der Bauchlappen bis zur Mittellinie der Filets hin entfernt wurde.
Eventuelle noch verbliebene Fischlarven werden bereits beim Großhändler oder beim Einzelhändler bereits überprüft und werden durch die üblichen Verarbeitungsbedingungen zur Herstellung der verschiedenen Produkten (Marinaden, Kochfischwaren, Dauerkonserven, Tiefkühlprodukten und Räucherwaren) mit Sicherheit abgetötet.
Haushaltsübliche Zubereitungsformen wie Kochen, Dämpfen und Braten sind ebenfalls sicher.
Hobbyräucherer sollten darauf achten, dass der Fisch im Kern 60 °C erreicht.
Nematoden sind nicht gesundheitsschädlich können aber Ekel erregen.
Es gibt viele Rezepte zum Einlegen von Fischen. Oft sind die Säure- und Salzgehalte nicht ausreichend um eventuell vorhandene Nematodenlarven abzutöten. Daher den Fisch auf jeden Fall vorher einfrieren.
Achtung: bis z.B. 1 kg Heringe richtig durchgefroren sind, vergehen ca. 3 – 4 Tage im Haushaltsgefrierschrank.
Bei Sushi empfiehlt sich tiefgefrorenen Fisch zu verwenden, denn dann sind die Nematodenlarven auch tot und der Fisch kann roh genossen werden.