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Seefische
gelten oft zu Unrecht als stark belastete Lebensmittel. Der eßbare Anteil enthält nur äußert geringe Mengen an Schwemetallen, wie z. B. Blei und Cadmium und an organischen Rückständen wie z. B. PCBs (Polychlorierte Biephenyle).
Auch der Quecksilbergehalt liegt weit unter der zulässigen Höchstmenge. Einige Raubfische können, wenn sie älter sind höhere Quecksilbermengen aufweisen. Hierzu zählen Weißer Heilbutt, Hai und evtl. Thunfisch. Diese Fische werden deshalb ab einer bestimmten Größe regelmäßig untersucht und nur dann verkauft, wenn der Schadstoffgehalt unter den gesetzlichen Höchstwerten liegt.
Das Muskelfleisch von Krebstieren wie z. B. Tiefseegarnelen oder Kaisergranat ist ebenfalls sehr niedrig Belastet und liegt weit unter den gültigen Grenz- und Richtwerten.
Süßwasserfische wie Karpfen und Forellen sind nur sehr gering Belastet, sofern sie aus Teichwirtschaften oder Aquakulturen stammen. Süßwasserfische aus stark belasteten Flüssen oder Binnengewässern weisen naturgemäß sehr hohe Belastungen auf, so das es regional zu Fang- und Handelsverboten gekommen ist.